IGEL Usedom-Verlag

Insel-Geschichten von Land und Leuten

Das Hotel See-Eck
phoca thumb m 017 quisisana Kurhotel "Quisiana"



Das große und dennoch verspielte Gebäude wurde als Kurhotel "Quisiana"erbaut. In der DDR- Zeit war es das Heim Gerhard Opitz. In dieser Zeit wurde bei einer Sanierung auch die verspielte Bäderarchitektur beseitigt und eine pflegeleichte gerade Fassade geschaffen.

 
Ferienheim Gerhard  OpitzFerienheim Gerhard Opitz phoca thumb l 017b see eckHotel See-Eck
 
Das Hotel Stadt Berlin.
Hotel MinervaHotel Minerva



Das Hotel wurde um 1900 als Hotel Minerva im klassizistischen Stil erbaut. In einer Anzeige in einem Heringsdorf Führer aus dem Jahre 1908 war Frau L. Muscheweih die Besitzerin des Hauses.

 
phoca thumb m 018a minervaDas Hotel Minerva in einem Heringsdorf Führer aus dem Jahre 1908.



In der Anzeige warb man mit "Das ganze Jahr geöffnet", dies war zu damaliger Zeit sicherlich eine Ausnahme. In der DDR-Zeit als Hotel "Stadt Berlin war z. b. die Sylvesterfeier auch bei Einheimischen sehr beliebt. Heute befindet sich das Hotel in Besitz der Familie Ehlert.

 
stadt berlinHotel Stadt Berlin detail stadt berlinDetail Stadt Berlin
 
Die Villa Irmgard
phoca thumb m 19 irmgardEine Anzeige von der Villa Irmgard aus Seebad Heringsdorf, 1908.

Im Jahre 1908 war Herm. Köster Besitzer der Villa Irmgard. Der Schriftsteller Maxim Gorki weilte im Jahre 1922 zu einem Kuraufenthalt in Heringsdorf in der Villa Irmgard. Durch das gesunde Klima in dem Seebad erhoffte er Heilung von seiner erneut ausgebrochenen Tuberkuloseerkrankung. Da ein Schriftsteller ohne Arbeit nicht leben kann, diente ihm die Villa nicht nur als Wohnung, sondern auch als Arbeitsstätte. Der im Gästebuch der Villa verewigte Satz „Und dennoch und trotz alledem werden die Menschen eines Tages wie Brüder leben“ gibt uns auch heute Hoffnung und hat nichts von seiner Aktualität verloren.

 

Die Villa als Maxim-Gorki-Gedächtnisstätte.Die Villa als Maxim-Gorki-Gedächtnisstätte.

Auf Anregung des sowjetischen Kulturoffiziers Nasarow wurde in der Villa 1948 die Maxim-Gorki-Gedächtnisstätte eingerichtet. Die Villa gehörte zu der Zeit den Berliner Juristen Friedrich Becher, dieser war ein großer Verehrer der Werke von Maxim Gorki. Heute heißt das Gebäude wieder offiziell Villa Irmgard, deren untere Etage an den berühmten Gast mit teilweise originalen Mobiliar erinnert, außerdem befindet sich dort eine kleine Ausstellung über die Geschichte von Heringsdorf. Im Obergeschoss finden wechselnde Künstlerausstellungen statt und in kleiner Saal lädt zu unterschiedlichen kulturellen Veranstaltungen ein.

 
phoca thumb m 019b irmgardDie Villa Irmgard



Die für Usedom einzigartigen Jugendstilgitter am Seitenrisalit und am halbrunden Balkon sind der besondere architektonische Schatz der Villa.