IGEL Usedom-Verlag

Insel-Geschichten von Land und Leuten

Restaurant "Zur Klause"
klempererRestaurant Zur Klause



Das heutige Restaurant "Zur Klause" war schon in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Künstlerklause berühmt. In der DDR-Zeit war die private Gaststätte sehr beliebt und für einen Sitzplatz mussten zur Mittagszeit lange Wartezeiten in Kauf genommen werden.

 
Die Villa Miramar
Villa miramarVilla Miramar




Die heutige Villa Miramar wurde im Jahre 1873 als Villa Wilhelmsruh erbaut es ist das älteste Haus in der Strandstraße. Im Gebäude war das erste Warmbad von Heringsdorf.

 
Das Strand-Kaffee Haimayer
villa riepDas Strand-Kaffee Haimayer

Das Strand-Kaffee von Franz Haimayer stand bis Anfang der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts unterhalb der Strandstraße, während sich das Restaurant Haimayer in der Badstraße 1 befand. Als Kind kam ich öfter mit meiner Mutter an dem Restaurant vorbei und immer hörte ich aus dem Haus Tanzmusik, dies war in der Zeit kurz nach dem Krieg etwas Besonderes. Neugierig geworden fragte ich später diesbezüglich ältere Erwachsene und erfuhr, dass dort sehr oft Abschied von der Heimat "gefeiert" wurde, d. h. Vertriebene aus Swinemünde und Umgebung gaben bei Haimayer ihr letztes Geld aus und reisten danach in Richtung Westen weiter.

 
Die Villa "Auf der Düne"
villa auf der düneVilla 'Auf der Düne'



In Heringsdorf ließ sich der berühmte Chirurg Werner Körte die Villa "Auf der Düne" erbauen. Sein Patenonkel war Rudolf Virchow und er und ab 1889 Direktor des 1890 neuerbauten Krankenhauses Am Urban in Berlin-Kreuzberg. Er war mit Luise Auguste Körte, einer Tochter von Werner Delbrück, verheiratet. Für sein Hobby, die Holzbearbeitung, richtete er in seiner Villa in Heringsdorf eine Tischlerwerkstatt ein.

 
Die Villa Strandpark
Villa StrandparkDie Villa Strandpark



Die heutige Villa Strandpark ließ sich die jüdische Familie Levysohn am Ende des 19. Jahrhunderts erbauen. Die in einer Senke gelegene und von einer Parklandschaft umgebene reizvolle Villa bildet mit den umgebenden Park eine Einheit. Neben der farblichen Gestaltung sind die offene Loggia mit Arkadenbögen sowie das hohe Erdgeschoss aus Feldstein für die Villa charakteristisch.

 
Villa "Auf dem Hügel"
villa auf dem hügelVilla "Auf dem Hügel"


Das Haus "Auf dem Hügel" gehörte ebenfalls dem Stettiner Kapitän Ferdinant Frentz und nach dessen Tod führte die Witwe das Gebäude bis Anfang der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts allein weiter. Nach dem Tod von Frau Frentz verkauften die Erben das Haus an Familie Holtz aus Hinterpommern.
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